Morgens Hallo

Mein liebster liebster Simeon!

Gestern habe ich nichts geschrieben, kein einziges Wort!
Es tut mir so Leid! Vergessen hab ich`s.
Einfach so!
Weil mein Kopf so weh tat und ich so schlapp und fiebrig war.
Weil so viele Freunde gestern anriefen und ich mit Deinen Geschwistern sprechen musste.
Ich habe auch viele meiner Briefe nochmal gelesen und natürlich festgestellt, dass sich da was verändert hat in den letzten Monaten.
Hat schon begonnen, was mir Simones Mutter sagte?
„Der Schmerz hört nie auf, aber man lernt, damit zu leben.“
Vielleicht, mein Sohn. Vielleicht ist es so. Vielleicht spiele ich mir aber selbst vor und auch Dir, wie gut alles läuft.
Fakt ist, dass ich vom Akzeptieren noch so weit entfernt bin wie der Nordpol vom Äquator.
Ich will auch nicht ständig klagen, ich weiß, das nervt ungemein!
Dich zu nerven, wäre das Allerletzte!
Zustandsschilderungen sind ebenso langweilig. Ich hab sowieso das Gefühl, hier steht immer dasselbe.

Wenn ich mal nichts schreibe, so heißt es nicht automatisch, dass ich nicht mit Dir in Gedanken war und bin.
Du bist immer hier – niemals würde ich vergessen, Dir morgens Hallo zu sagen oder abends Gute Nacht und zwischendurch mit Dir zu sitzen, zu schweigen … zu rauchen.

Niemals vergesse ich, Dir Liebe zu schenken.
Ich selbst will die Liebe sein, die Dich umhüllt, so fein und vorsichtig … und so unglaublich groß und üppig!
Mein Kleiner.

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