Zwischen zwei Stühlen …

Mein liebster Simeon!

Es muss besser heißen: zwischen Sessel und Bett.
Die Badewanne kann ich noch dazunehmen.
Also so kurz sind meine freiwilligen Wege vor lauter Schlappheit.
Hätte ich jetzt nicht gedacht, dass mich länger sowas plagen würde.
Aber es war wohl mal dran.

Keine neuen Bilder, nicht mal Zeichnungen …
Stricken geht, den einen Pullover habe ich halb fertig und merke, mir fehlt von einer Farbe EIN Knäuel Wolle. Nur eins!
Die Wolle für den anderen Männerpullover fliegt in den Postautos hin und her, es dauert lange diesmal, sonst hätte ich da weiterstricken können, bis das EINE Wollknäuel hier ist.
Das interessiert Dich überhaupt gar nicht, stimmt`s, mein Sohn?

Dann kann ich Dir ja vom Hund erzählen.
Den finden alle toll und bildschön.
Er hat sich heute lange an Schweineohren abgemüht und war hinterher ganz fertig.
Wie rührend, dass er sich scheinbar an meine Unpässlichkeit anpasst und selbst ruht und schläft.
Ich habe mir fest vorgenommen, wieder regelmäßig mit ihm zu üben, wenn es mir besser geht.
Gestreichelt wird er aber viel, keine Sorge.
Und den King lässt er trotzdem nicht raushängen.
Weil die klaren Ansagen auch ständig kommen.
Auch vom Kater!
Mit ihm verträgt er sich gut inzwischen, die beiden liegen oft dicht beisammen.
Zwischen den Stühlen …
Ja, so ist es hier gerade, mein lieber Schatz.
Weinen funktioniert wieder.
Hab Dich lieb!

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